Anodische Oxidation

Elektrolytisches Verfahren, das ein Oxid von einer bestimmten Stärke auf der Aluminiumlegierung bildet. Im Hinblick auf das Oberflächendekor der Aluminiumprofile werden üblicherweise zwei Vorbehandlungen vorgenommen:
- Das Polieren (Ergebnis einer mechanischen Behandlung);
- Das Seidenmattverfahren (Ergebnis einer chemischen Behandlung).

 

Dieses Verfahren bietet der Architektur nicht nur in der natürlichen Aluminiumfarbe, sondern ebenso eine Bandbreite an Farben, die durch elektrolytische Färbung gewonnen werden und von Champagnerfarben über Bronzetöne bis Schwarz reichen.

 


 

 

Für die eloxierten Aluminiumprofile für Architektur sind Ausführungsbedingungen und Qualität in Richtlinien und Normen festgeschrieben, welche die Hersteller berücksichtigen müssen.

In diesem Rahmen gibt es in Europa die Trägergemeinschaft Qualanod, welche das Qualitätssiegel verwaltet und die Hersteller zertifiziert (mit Beteiligung der nationalen Prüfstellen – in Portugal, LNEC), welche dasselbe zur Anerkennung der Qualität ihrer Architekturprodukte vorzeigen können.  Extrusal, Inhaber dieses Zertifikats ( nº 1405) seit 1983, stellt die Einhaltung der Richtlinien von Qualanod und die Befolgung der Normen NP 1482, NP 1480, NP 2908 e NP 2907 sicher.


 

Bei dieser Art der Oberflächenbearbeitung wurden verschiedene Klassen der Schicht-Stärke eingeführt:

- Klasse 10 µm – für Innenanwendungen konzipiert;
- Klasse 15 µm – für Aluminiumprofile für die Architektur konzipiert;
- Klasse 20 µm – für Aluminiumprofile für die Architektur mit nicht so rauen Wetterbedingungen konzipiert;
- Klasse 25 µm – Für Aluminiumprofile für die Architektur mit sehr rauen Wetterbedingungen.


 Anwendung Wetterbedingungen
 Klasse ( µm)
 Innen  Nicht sehr rau  10
 Außen  Durchschnittlich rau  15
   Ziemlich rau  20
   Sehr rau
 25